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Tipps fuer einen Zuchtstammbaum E-mail

Tipps zum erstellen eines Zuchtstammbaum 

Zunächst muss bei einem Zuchtstammbaum unterschieden werden, ob es sich um einen persönlichen oder einen offiziellen Stammbaum handelt.

Ein persönlicher, aus rein privaten Gründen erstellter Stammbaum, der beispielsweise im Rahmen einer Hobbyzucht erstellt wird, dient primär dazu, Informationen festzuhalten.

 

Ein offizieller Zuchtstammbaum, der von den jeweiligen Vereinen erfasst wird, wird in erster Linie für reinrassige Tiere angefertigt, deren Zucht den geltenden Zuchtrichtlinien folgt und dieser Stammbaum wird beim Kauf oder Verkauf eines Tieres übergeben.

Insofern ist ein solcher Zuchtstammbaum einerseits eine Art Ausweisdokument des Tieres, das seine Herkunft belegt, erfüllt andererseits jedoch auch eine Schutzfunktion, da überprüft wird, ob die Richtlinien eingehalten werden und somit unkontrollierte Rassekreuzungen, das Vererben von Krankheiten oder Defekten und Ausbeutungen von Zuchttieren verhindert. 

Das Erstellen eines Zuchtstammbaumes erfolgt anhand einer schematischen Darstellung, in der Regel von links nach rechts. Das bedeutet, die Elterntiere stehen auf der linken Seite und deren Würfe rechts davon, wobei ein Zuchtstammbaum meist drei Generationen dargestellt. Neben dem Namen des Tieres wird auch die beim Verband registrierte Nummer des Tieres aufgeführt.

Reinzucht und Linienzucht 

Da die meisten Dachverbände die Zuchtstammbäume auch auf deren Homepage hinterlegt haben, können neue Würfe eingetragen werden, ohne dass ein neuer Stammbaum angelegt werden muss. Professionelle Züchter unterscheiden allerdings zwischen der Linien- und der Reinzucht.

Linienzucht bedeutet, dass nur solche Tiere miteinander gekreuzt werden, die nicht oder nicht so eng miteinander verwandt sind wie beispielsweise Vater und Tochter oder Mutter und Sohn, wobei heute aufgrund des erhöhten Risikos bei Inzucht überwiegend die Linienzucht zur Anwendung kommt.

Bei für den privaten Nutzen angelegten Stammbäumen gelten verständlicherweise weniger strenge Richtlinien für die Darstellung. Das bedeutet, dass der Stammbaum durchaus auch durch Bilder, beispielsweise Fotos oder in Form eines Baumes dargestellt werden kann.

Mehr zu Genealogie, Stammbäumen und Familienforschung:

    

 
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