Bei den meisten Züchter kann man in einen solchen Stammbaum Rennpferde problemlos einsehen. Je nach Verwandtschaft wird ein Tier in seinem Leistungsvermögen und damit seinem Wert geschätzt. Ein Stammbaum ist bei einem Rennpferd dementsprechend extrem wichtig. Aus ihm geht auch hervor, ob das Pferd zur Zucht verwendet werden kann und welches Potential es da in sich bürgt. Außerdem gibt es in jedem Land ein zentrales Zuchtbuch, in dem auch noch einmal die Ahnenlinie der Tiere eingetragen ist.
Die Rennpferde Zucht
Nur Pferde, die in einem solchen Zuchtbuch aufgeführt werden, dürfen an einem offizielen Rennen teilnehmen. Die Tiere nehmen in der Regel zwischen ihrem zweiten und achten Lebensjahr an Rennen teil und werden danach zur Zucht verwendet. Bei den Rennpferden unterscheidet man zwischen Sprinter, Sprint Miler, Miler, Middle distance stayer und Stayer. Außerdem werden die Tiere nach ihrem Geburtsort unterteilt, also ob sie nördlich oder südlich des Äquators geboren wurden, da sie durch die verschiedenen Jahreszeiten somit unterschiedlich alt sind.
Äußere Merkmale eines englischen Vollbluts sind: langer, anmutiger Hals, umfangreicher Brustkorb und ein muskulärer Körperbau. Die meisten Rennpferde sind braun oder dunkelbraun, nur vereinzelt gibt es fuchsfarbene und noch seltener Schimmel. Die Geschwindigkeit eines Rennpferdes kann bis zu 64 Stundenkilometer betragen. Auf kürzeren Strecken sogar teilweise noch mehr. Für Distanzritte eignen sie sich jedoch nicht.
» 1 Comment
1"Pferde" at Thursday, 28 May 2009 17:46by Cora
Da stimme ich nicht so ganz zu. Man kann durchaus mit Rennpferden lange Distanzen reiten, allerdings selbstverständlich nicht im Sprinttempo. Was mich aber interessieren würde ist, welche Tiere beim Dressurreiten zum Einsatz kommen.